Agilität und Öffentliche Verwaltung: Spielräume für agiles Arbeiten in nicht-agilen Umwelten

Thema: Scrum, Agilität und Selbstorganisation ausserhalb der IT

Zielgruppe: Beginner

Abstract:
Ein wichtiger Aspekt im Umgang mit Agilität, wenn sie neu ist: Soll eine gesamte Verwaltung sich auf ein neues 'Betriebssystem' einstellen, dann wachsen mit den Ansprüchen an 'alles anders' auch der Widerstand und der Beharrungswille. Und die Frage stellt sich, wer wie während der Umstellungszeit auf „das Neue“ eigentlich die Arbeit macht…..? Wenn es aber gelingt, Aspekte agiler Arbeitsweise in die bestehenden Vorgänge und Strukturen aufzunehmen und sie funktionieren dann, so können Vorteile erfahrbarer und die Strategie der "einzelnen Schritte" akzeptabler werden. Anforderungen, die die öffentliche Verwaltung derzeit fordern: * eine grössere Zahl Flüchtlinge * neue junge Alte und ihre Ansprüche an das Gemeinwesen * eine neu Einfluss gewinnende politische Strömung * wieder einmal eine neue Technologie * neue alte Eltern und ihre Ansprüche an das Gemeinwesen * Spagat zwischen hoheitlichen Aufgaben und 'public service' Ebenen einer "Agilisierung": * Prozedural - Arbeitsaufwand - Zuständigkeiten - Schnittstellen - Übergangsregeln * Produktiv - Ziele - Zielerreichung - Inhalte - Produktbedürfnisse * Fachlich - States of the Arts - entwicklungsfähig? * Technisch - Machbarkeit - Machbarkeitsaufwand - Infrastruktur Unsere (vorläufige) Antwort: ein (Entwurf eines) "Manifest(s) agile Verwaltung": Das Ganze in den Blick nehmen, cross-funktionale verantwortliche Teams bilden und die Anspruchsgruppen dabei haben. Mit Änderungen & Teilergebnissen experimentieren, regelmässiges Feedback von innen und aussen einholen, das System immer wieder angemessener machen.

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Referent: Wolf Steinbrecher
Common Sense Team GmbH
Vita

Co-Referent: Veronika Lévesque

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